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Obersalwey,
Feierliche Einsegnung der restaurierten Johannes-Figur in Obersalwey
Ein Stück Glaubensgeschichte bewahrt – am Donnerstag, dem 13. November 2025, wurde im Rahmen eines feierlichen Wortgottesdienstes die restaurierte Figur des heiligen Johannes in der St.-Johannes-Baptist-Kapelle in Obersalwey eingesegnet. Ein Moment, der nicht nur Kunst und Glaube, sondern auch Heimatgeschichte in besonderer Weise miteinander verbindet.
Die hölzerne Johannes-Figur stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Ihr genauer Weg lässt sich heute nur noch schwer rekonstruieren, doch ein wichtiger Teil ihrer Geschichte ist überliefert: Der Orgelbauer Johannes Mendel aus dem Schmallenberger Raum erhielt die Figur einst als Dank für die Restaurierung einer Orgel von dem damaligen Pfarrer. Nach seinem Tod gab seine Tochter, Frau Judith Mendel-Koch – selbst ehemalige Orgelbaumeisterin – die Figur mit der Bitte weiter, sie an einem gottbehüteten Ort aufzustellen. So fand der heilige Johannes schließlich seinen Platz in der Kapelle in Obersalwey.
Diese Kapelle, deren Ursprünge über 750 Jahre zurückreichen, bewahrt die Figur nun als Teil ihres geistlichen Erbes – ein stilles, aber eindrucksvolles Zeugnis von Glauben und Geschichte.
Restaurierung mit Herz und Fachkenntnis
Die Zeit hatte an der Figur deutliche Spuren hinterlassen. Eine Restaurierung wurde notwendig und von den Restauratoren Uta Scholand und Hubertus Peez aus Marsberg-Oesdorf fachgerecht durchgeführt. Die Kosten in Höhe von 2.000 Euro wurden vollständig übernommen – als stilles Zeichen der Dankbarkeit und des Engagements für den Erhalt kirchlicher Kunstwerke.
Die Johannes-Skulptur reiht sich damit ein in eine Serie von Erhaltungsmaßnahmen, die in den vergangenen Jahren in Ober- und Niedersalwey sowie in den umliegenden Orten im HSK und Kreis Olpe möglich wurden. Dazu zählen etwa die Restaurierung des Korpus am Kreuz am Gehren in Niedersalwey, Arbeiten an der Kapelle im Dümpel, das Kreuz in der Romke, das Hoppen Kreuz in der Homert sowie die Instandsetzung der Schriften am Kriegerdenkmal in Obersalwey.
Ein stiller Wohltäter
Ermöglicht wurden all diese Maßnahmen durch einen Menschen, der bewusst im Hintergrund bleibt. Im Alter von drei Jahren verlor er seinen Vater im Krieg – die Verbundenheit mit dessen Heimatort, den Erinnerungen und den Menschen blieb jedoch über sein ganzes Leben hinweg bestehen. Heute lebt er ruhig und zurückgezogen in Eslohe und verwaltet ein Erbe, dessen letzter Wille es war, Gutes entstehen zu lassen.
In diesem Auftrag unterstützt er im Stillen Projekte, die dem Erhalt von Orten des Glaubens, der Erinnerung und der Gemeinschaft dienen. Wie er selbst sagte: „Es war ein Versprechen weiterzugeben, was weitergetragen werden sollte.“
Mehr als eine Figur – ein Zeichen lebendiger Geschichte
So wurde an diesem Tag nicht nur ein Kunstwerk erneuert. Es wurde sichtbar, wie wichtig leise Hilfsbereitschaft ist, wie sehr Geschichte in der Gegenwart lebendig sein kann – und wie tief die Verbundenheit zu einem Ort über Generationen hinweg wirkt.
„Die restaurierte Johannes-Figur ist mehr als ein Objekt religiöser Kunst – sie ist ein Symbol für Glauben, Gemeinschaft und stille Dankbarkeit.“
Ein Dank an alle Beteiligten
Allen, die an der Wiederherstellung beteiligt waren – den Restauratoren, Unterstützern und den stillen Wohltätern – gilt großer Dank. Ihr Engagement bewahrt nicht nur Geschichte, sondern schenkt ihr zugleich neue Lebendigkeit.
Die St.-Johannes-Baptist-Kapelle und mit ihr die Gemeinde Obersalwey haben damit ein Stück geistiges und kulturelles Erbe zurückgewonnen – zum Innehalten, Erinnern und Weitertragen.
🌄 360°-Ansicht der Kapelle St. Johannes Baptist in Obersalwey ansehen
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Obersalwey,
St. Martinsumzug in Niedersalwey
Am gestrigen Abend versammelten sich zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern an der St.-Sebastian-Kirche in Niedersalwey, um gemeinsam das traditionelle St.-Martinsfest zu feiern. Pünktlich um 18:15 Uhr setzte sich der festliche Laternenzug in Bewegung. Begleitet vom Blasorchester St. Peter und Paul Eslohe zogen die Kinder stolz mit ihren bunten, selbstgebastelten Laternen durch die Straßen. Die vielen Lichter sorgten in der Dunkelheit für eine stimmungsvolle Atmosphäre und erinnerten daran, wie wichtig das Licht des Teilens und der Nächstenliebe gerade in dieser Jahreszeit ist.
Der Umzug endete auf dem Schützenplatz, wo das traditionelle St.-Martinsspiel aufgeführt wurde. In der beeindruckenden Kulisse aus flackernden Laternen und gespannter Stille spielten David Beulke als St. Martin und Jan Wiethoff als Bettler die bekannte Geschichte vom geteilten Mantel. Die Zuschauer verfolgten gebannt, wie St. Martin seinen Mantel teilte und damit ein Zeichen für Mitgefühl und Hilfsbereitschaft setzte.
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Obersalwey,
Zehn Jahre im Dienst des Dorfes – Hecking übergibt Amt an König
Ein Wechsel mit großem Dank. Im Rahmen der gemeinsamen Versammlung des Dorfvereins und des Wasservereins Obersalwey wurde ein bedeutender personeller Wechsel in der Dorfvertretung vollzogen.
Josef Hecking legte nach zehnjähriger Tätigkeit sein Amt als Ortsvorsteher nieder und übergab es an Manfred König. Hecking übernahm das Amt im Jahr 2014 von Alfons Gies-Fisch. In dieser Zeit vertrat er die Interessen des Dorfes gegenüber der Gemeinde, war erster Ansprechpartner für Anliegen der Bürger, unterstützte die örtlichen Vereine und begleitete zahlreiche Projekte zur Förderung des Dorflebens.
Nach zehn Jahren im Amt erklärte Josef Hecking, dass es an der Zeit sei, Verantwortung an Jüngere weiterzugeben. Die Versammlung dankte ihm mit herzlichem und lang anhaltendem Applaus für seine engagierte Arbeit und seinen Einsatz für das Wohl des Dorfes. Als Anerkennung überreichte Thomas Gies-Fisch einen prall gefüllten Präsentkorb sowie einen Verzehrgutschein im Namen des Ortes.
Mit Freude und Zuversicht wurde Manfred König als neuer Ortsvorsteher begrüßt. Die Versammlung wünschte ihm für die kommenden Aufgaben viel Erfolg, ein offenes Ohr für die Dorfgemeinschaft und gutes Gelingen.
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Eslohe-Salwey,
Der neue Salwey Kalender 2026 ist (bald) da!

Ein Stück Heimat für jeden Monat – und dieses Mal mit einem besonderen Extra: einem Gewinnspiel! Der Heimat- und Förderverein bringt in der kommenden Woche den neuen Salwey Kalender 2026 heraus. Der Kalender kann zum Preis von 8,00 € erworben werden.
Anders als in den vergangenen Jahren gibt es diesmal ein paar spannende Neuerungen: Das Layout wurde überarbeitet, die Größe bleibt gleich – und erstmals haben eingesendete Bilder aus der Salwey-Region ihren Platz im Kalender gefunden.
Wichtige Infos zum Kalender
- Limitierte Auflage: Nur 150 Stück verfügbar
- Preis: 8,00 € pro Exemplar
- Erscheinungstermin: Mitte November 2025
Vorbestellung & Reservierung
- Vorbestellung: Ab sofort über das Formular unten möglich
- Online-Reservierung: Nur bis zu 100 Reservierungen möglich – damit auch Personen ohne Internet eine Chance haben
- Reservierung: Ausschließlich für Einwohner von Nieder- und Obersalwey
Ein Stück Heimat zum Blättern
Der Salwey Kalender 2026 ist mehr als nur ein Jahresbegleiter – er ist ein liebevolles Stück Heimat, das die schönsten Seiten des Salweytals zeigt. Mit Fotos von Einwohnern, vertrauten Ansichten und kleinen Erinnerungen an besondere Momente.
Der Kalender eignet sich ideal als Geschenk für Freunde, Familie und ehemalige Salweyer, die ein Stück Heimat bei sich tragen möchten.
Herausgeber: Heimat- und Förderverein Nieder- und Obersalwey
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Salwey, 30
Gemeinsam für die Zukunft: Neue Obstbäume für Nieder- und Obersalwey
Ein Herz für die Natur und die Heimat – das treibt Joachim Nowak an. Der ehemalige Lehrer der Realschule Eslohe, passionierter Jäger und Naturliebhaber, hat sich auch im Ruhestand der nachhaltigen Gestaltung seiner Heimat verschrieben. Mit einer großartigen Idee brachte er in diesem Jahr frischen Wind – und neue Wurzeln – nach Nieder- und Obersalwey.
Bereits im Frühjahr 2025 stellte Nowak im Rahmen der Generalversammlung des Heimat- und Fördervereins sein Vorhaben vor: Entlang des Radweges von Obersalwey nach Niedersalwey sowie im Bereich „Im Dümpel“ und weiter Richtung „Homert“ sollten Obstbäume gepflanzt werden. „Mir war wichtig, dass nicht nur etwas fürs Auge entsteht, sondern auch für Mensch und Tier“, so Nowak. Gesagt, getan – mit Unterstützung des Heimat- und Fördervereins, der 500 Euro spendete, konnten insgesamt 15 Bäume aus einer regionalen Baumschule gekauft werden. Darunter süße Mirabellen, saftige Kirschen und aromatische Sauerkirschen – botanisch Prunus Cardeol und Prunus Lapins.
Baumpflanzaktion in Salwey
Am Freitagnachmittag rückte Nowak gemeinsam mit Hubert Vedder aus Niedersalwey mit Spaten und Tatkraft an. Fachgerecht setzten die beiden die jungen Bäume in die Erde – ein Beitrag, der nicht nur den Landschaftscharakter verschönert, sondern auch nachhaltig wirkt.
Ein besonderes Highlight: Die letzte Mirabelle fand ihren Platz ganz oben – auf dem höchsten Punkt der Homert im gleichnamigen Naturpark, auf 656 Metern über dem Meeresspiegel. Dort ergänzt sie die bereits vorhandenen Apfelbäume und setzt einen symbolischen Schlusspunkt der Pflanzaktion.
Ein Geschenk an Natur & Menschen
Zwei Kirschen schafften es nicht ganz bis hinauf – sie stehen etwas tiefer am Hang, wo sie in einigen Jahren Wanderer mit süßen Früchten und einem herrlichen Ausblick erfreuen werden.
Denn Bäume sind weit mehr als nur grüne Dekoration. Sie spenden Schatten, filtern Feinstaub, binden CO₂ und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten.
Mehr als nur Bäume – ein Zeichen für die Zukunft
Besonders Obstbäume sind für Insekten und Vögel wertvolle Nahrungsquellen. Schon im zeitigen Frühjahr locken ihre Blüten Bienen, Hummeln und andere Bestäuber an – ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt.
Im Sommer und Herbst erfreuen die Früchte nicht nur Spaziergänger und Radfahrer, sondern auch das Dorfbild selbst.
„Diese Initiative zeigt, wie viel gemeinsames Engagement bewirken kann. Die Baumpflanzaktion ist nicht nur ein Symbol für Nachhaltigkeit, sondern auch für Gemeinschaftssinn und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.“
Ein Dank an alle Beteiligten
Joachim Nowak und Hubert Vedder haben mit ihrer Aktion ein sichtbares Zeichen gesetzt – für ein grüneres, blühenderes und lebenswerteres Salwey. Ihr Engagement verbindet Natur, Heimatliebe und Verantwortung – ein Vorbild für die ganze Region.



















